Die NWZ-Unternehmensgruppe hat eine neue Zentrale gebaut. Auf der bisher als Maisacker genutzten Gewerbefläche neben dem Unternehmen WE-Druck an der Wilhelmshavener Heerstraße wurde das Gebäude errichtet. Auf insgesamt 6.500 qm entstanden 270 Arbeitsplätze in Verlag und Redaktion – so viele wie derzeit am Standort Peterstraße. Der Neubau besteht aus zwei parallel angeordneten Gebäude-hälften, die durch einen Mittelbau verbunden sind. Der Verlag investierte einen Betrag von ca. 15 Mio., u.a. wurde auch ein großer Veranstaltungsbereich im Erdgeschoss geplant, hier können beispielsweise Lesungen oder Diskussionsrunden stattfinden.
Generalunternehmer war die Bielefelder Firma Golfbeck, mit der Niederlassung Bremen dieses Unternehmens wurde nach Aussagen des Geschäftsführers Harold Grönke bei der Begrüßung der ca. 30 AIV-Mitglieder auch das architektonische Gesamtkonzept des neuen Medienhauses entwickelt.
Viele Gewerke wurden gemäß Angabe Grönkes von Handwerks-betrieben aus der Region ausgeführt. Das Gebäude entstand im Rohbau aus standardisierten Elementen, insgesamt wurde ein hoher Vorfertigungsgrad realisiert. Umgesetzt wurde auch ein Konzept für E-Mobilität mit Elektrofahrzeugen und eigenen Ladestationen, passend zur Druckerei nebenan wurde die Fassade mit rotbunten Verblendern gestaltet. Die Vertreter der Fa. Goldbeck, Architektin Meike Böttcher und Verkaufsingenieur Jesper Strube, betonten, dass das gesamte Bauvorhaben in einer Rekordbauzeit von 14 Monaten realisiert wurde.
Der Neubau ist auf die Erfordernisse moderner Medienaufbereitung zugeschnitten. Ziel sind kurze Wege zwischen den Abteilungen. Das dreigeschossige Gebäude bietet für alle Mitarbeiter gleiche Schreibtische; Einzelbüros gibt es nicht mehr. Vorgesehen sind aber zahlreiche gläserne Besprechungsräume, Still-Arbeitsplätze und geschützte Räume für den Umgang mit sensiblen Daten. Der Standort an der Peterstraße wird durch die NWZ vollständig aufgegeben und künftig durch das benachbarte Piushospital nach entsprechenden baulichen Veränderungen genutzt werden.
Fotos: Manfred Jelken/ Christoph Bagge
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